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Banken und Lieferanten als Garanten einer Planinsolvenz in Eigenverwaltung

Über die Vor- und Nachteile des „Planinsolvenz Verfahrens in Eigenverwaltung“ wird derzeit viel aufgrund der Neuregelungen des ESUG – Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) diskutiert.

Mit diesem Gesetz will der Gesetzgeber folgende Ziele verfolgen:

  • Regierungsentwurf zur Reform des Insolvenzrechts
  • Erleichterung der Sanierung von Unternehmen
  • Zusammenfassung mehrerer Reformvorhaben
  • Stärkung der Gläubigerautonomie
  • „Schutzschirmverfahren“ für Schuldner
  • Ausbau des Planverfahrens
  • Stärkung von Clearinghäusern
  • Konzentration der gerichtlichen Zuständigkeiten
  • Neuordnung des Rechts der Insolvenzstatistik

Planinsolvenz

 

Nur professionell vorbereitet und kompetent begleitet sowie der Eignung des Unternehmens vorausgesetzt, ist der Erfolgsfall wahrscheinlich. Nicht unterschätzt werden darf dabei aber die Rolle der finanzierenden Banken und Lieferanten (Gläubiger des betreffenden Unternehmens).

Beide Parteien haben die Möglichkeit, die Planinsolvenz in Eigenverwaltung durch Intervention zu verhindern:

Die Gläubiger, weil Sie über den einfachen und verlängerten Eigentumsvorbehalt die Verfügung über die Ware und die Forderungen meist verhindern, und die Banken, weil sie über Sicherungsübereignung oder Forderungsabtretung die gleichen Rechte haben.

Nur wenn es gelingt, beide Seiten frühzeitig einzubinden und von den Vorteilen des Verfahrens in Eigenverwaltung zu überzeugen, wird die Eigenverwaltung auch zum Erfolg führen. Doch bis dahin ist es ein langer Weg…

Wegen der unterschiedlichen (Gläubiger-)Interessen sind die Schwierigkeiten vorgezeichnet:

Beide wollen vor allem ihre jeweilige bestmögliche Befriedigung ihrer Ansprüche an das Unternehmen, weil sie jeweils am gleichen Sicherungsgut – Ware und Forderung- besichert sind. Deshalb gilt es frühzeitig eine Einigung mit allen Beteiligten herbeizuführen.

Das beste Mittel für den einzusetzenden Krisenmanager ist die Abgrenzungsvereinbarung, von der Lieferantenseite gewollt, von Banken eher unerwünscht. Ohne die Vereinbarung, die den Anteil der Lieferanten an den zu verteilenden Sicherheiten regelt, können sie kaum den Nachweis über ihre Rechte führen.

Anderseits benötigt das Unternehmen frühzeitig Klarheit, denn wenn es nicht über Ware und Forderungen in der Insolvenz verfügen kann, reicht die Liquidität oft nur wenige Tage.

Deshalb kommt es darauf an, mit einer Grundliquidität in das Eigenverwaltungsverfahren zu starten und spätestens mit der Antragstellung, besser aber früher, den Interessenausgleich zwischen beiden Seiten herbeizuführen.

Das ist im Übrigen einer der wesentlichen Vorteile einer Planinsolvenz in Eigenverwaltung.

Wenn die Insolvenz professionell vorbereitet wird, können diese Aspekte von Beginn an mit einbezogen und an die Beteiligten im Rahmen von vertraglichen Vorschlägen kommuniziert werden. Mittlerweile haben sich bereits erste Strukturen herausgebildet, auf die zurückgegriffen werden kann und die ein schnelles Ergebnis wahrscheinlich machen.

Man darf aber ein solches Verfahren gänzlich nicht unterschätzen, da immer wieder Brandherde und Gefahren lauern, denen man sich stets neu aufzustellen hat. Hinzu kommt der reputationsstarke Imageschaden für das betreffende Unternehmen in der Insolvenz.

Während wir, die Pacemark Finance Sie im Rahmen unserer kompetenten Insolvenzberatung unverbindlich im Rahmen eines Erstberatungstermins informieren und die Geeignetheit des Unternehmens in der Krise für das Planverfahren in der Eigenverwaltung auf den Prüfstand stellen und mit erfahrenen Krisenmanagern auffahren können, bieten wir aber weitergehende Lösungen und Alternativen zur Regelinsolvenz für überschuldete Unternehmen vor Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung und Insolvenz an. Neben der Liquidation von Gesellschaften prüfen wir auch, ob es sinnvoll erscheint, die betreffende Problem-GmbH zu verkaufen und so den Weg für die Übernahme durch einen erfahrenen Abwicklungsgeschäftsführer frei zu machen, der dann nach notarieller Übernahme der Geschäftsanteile und Wechsel der Geschäftsführung das Ruder in der vor Insolvenz stehenden GmbH übernimmt und Verhandlungen mit allen Gläubigern einleitet und führt.

Gerne stehen wir Ihnen für weitere Informationen zur Verfügung:
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Wir rufen gerne zurück und vereinbaren ein kostenfreies Erstberatungsgespräch mit Ihnen.

Weitere Informationen zu Alternativen zur Unternehmensinsolvenz bietet auch unser neues Erklärvideo, worin wir Ihnen die wichtigsten Fakten für das Verhindern einer Insolvenz zusammen gestellt haben. Das Video finden Sie unter https://www.pacemark-finance.eu/unternehmensberatung.html

 

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